reconnue d'utilite publique Dons

News

80 op de Landstroossen? Fir d'éischt méi Kontrollen!

D’Meenung zum Thema 80km/h op d’Landstroossen vun den President vun der d’Association nationales des Victimes de la Route ass um den Reportage vum RTL an folgenden Link ze gesinn.

25 jähriges Bestehen

Rückblickend auf das Jahr 2017 hat die Association nationale des Victimes de la Route auf das 25 jährige Bestehen mit meheren Veranstalltungen aufmerksam gemacht.

    Die wichtigste war die Akademische Sitzung am 29. September mit den Gastrednern Prof. Dr. Nils Jent und Frau Petra Kopf.

    Lesen Sie den Bericht von Rigobert Rink: „Einbruch oder Aufbruch“

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Beitrag zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung

ERNST NEHMEN – ZUTRAUEN – VERSTEHEN!

Die Aufgabe, für die Belange der Menschen mit Behinderung zu sensibilisieren und sich stark zu machen, bleibt eine Herausforderung. Es gilt jede Gelegenheit zu nutzen und stets neue Wege auszuprobieren immer in der Hoffnung auf offene Ohren zu stoßen. Dieser Tage habe ich meiner Kollegin Mariette Bosch beim Mailen über die Schulter geschaut als sie Rigobert Rink, Tetraplegiker seit einem Verkehrsunfall vor 15 Jahren, angeschrieben hat.

Hallo lieber Rigo,

    am Freitagmorgen werde ich im Rahmen des Fachtages der Pflegekräfte die Vereinigung der Verkehrsopfer AVR vorstellen. Was kann ich ihnen mit auf den Weg geben betreffend Menschen mit Einschränkungen?
    Vielen lieben Dank für Dein Feedback.

    Liebe Grüße.
    Mariette

    Liebe Mariette,

      für die meisten von uns Menschen mit Einschränkungen und spezifischen Bedürfnissen
      ist nicht die Behinderung das Problem.
      Ein Problem ist unsere Umwelt mit den zum Teil nicht (aus eigener Kraft) überwindbaren
      Barrieren und wie wir von unseren Mitmenschen, der Gesellschaft, angesehen werden.
      Das sagt und schreibt auch Dr. Jent in seinem Buch „Leben am Limit“ genauso.

      Was wir immer wieder erfahren müssen, ist, dass wir mit unserer Aussage, unserer Meinung,
      nicht ernst genommen werden, nicht „mehr“ als vollwertiger erwachsener Mensch gesehen
      werden, sondern ganz oft wie kleine Kinder oder Menschen „die sie nicht mehr alle haben“
      angesehen werden.

      Mein Tipp für alle Arbeit mit Menschen, ganz gleich welcher Behinderung:

      ERNST NEHMEN – ZUTRAUEN – VERSTEHEN!
      Selbst wenn das Gesagte oder das Gewünschte oder das Gemeinte aus dem Mund eines
      Menschen mit Einschränkungen noch so unwahrscheinlich, so undeutlich eventuell, so
      unglaubwürdig klingen mag… ernst nehmen, zuhören, versuchen zu verstehen!
      Meine Erfahrung in 15 Jahren mit meinem Handikap: „ich will“ ist der halbe Weg von „ich kann!“ Auch für Menschen mit massiven Einschränkungen.
      Natürlich muss man Gesundheit und Sicherheit immer mit beachten.

      Vielleicht noch ein Beispiel aus dem Leben:
      du weißt, ich bin vom vierten Halswirbel ab abwärts gelähmt.
      Viele Professionelle meinen, ich spüre Nix, ich habe keine Schmerzen körperlicher Art.
      Dem ist nicht so. Und wenn man dann sagt: „Pass bitte auf, das tut mir weh!“ Wird man
      nicht ernst genommen, weil Derjenige der Meinung ist, das kann gar nicht sein.

      Liebe Grüße
      Rigobert

Die Kollegin hat den Pflegekräften Rigoberts Text integral vorgelesen. Ohne Kommentar.
Sie sind neugierig auf die Reaktion? Die Stille war beeindruckend.
3. Dezember 2017
M-P Max

Pétition 868 « installation de barrières de sécurité »

Öffentliche Petition 868 „Leitplanken installieren“

Wir bitten Sie, die öffentliche Petition „Leitplanken installieren“ bis zum 28.Dezember zu unterzeichnen.

Klicken Sie hier um zu unterzeichnen.

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